Meldepflicht bei Tuberkulose

Tuberkulose-Fälle müssen innerhalb von 24 Stunden namentlich gemeldet werden

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schreibt vor, dass Tuberkulose namentlich spätestens innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden muss.

Meldepflichtig sind

  • Erkrankung und Tod eines behandlungsbedürftigen Tuberkulose-Patienten, auch wenn kein Erregernachweis vorliegt
  • der diagnostische Nachweis von Tuberkulose-Bakterien in untersuchten Materialien
  • der Nachweis von säurefesten Stäbchen im Sputum
  • jeder Therapieabbruch beziehungsweise jede Therapieverweigerung
  • das Ergebnis der Resistenzbestimmung und die Nicht-Bestätigung der klinischen Diagnose.